Luftfahrt

Lufthansa-Pilotenauswahl: EFA, Ready Entry und die richtigen Einstiegswege

Warum es nicht den einen Lufthansa-Pilotentest gibt und wie sich Pilotenausbildung, Ready Entry und airlinespezifische Auswahlwege unterscheiden.

9 Min. Lesezeit Aktualisiert am 18. August 2026

Pilotentest 2026 und DLR-Test: Ist das der härteste Einstellungstest? Test Booster

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Warum es nicht den einen Lufthansa-Pilotentest gibt

Der Suchbegriff „Lufthansa Pilotentest“ klingt nach einem einzigen, zentralen Auswahlverfahren. Tatsächlich hängt der Weg davon ab, wo du fachlich stehst und bei welcher Gesellschaft oder Ausbildung du dich bewirbst. Wer noch keine Berufspilotenlizenz besitzt, betrachtet typischerweise den Ausbildungsweg über die European Flight Academy. Lizenzierte Pilotinnen und Piloten bewerben sich dagegen auf konkrete Cockpitstellen und durchlaufen ein Ready-Entry-Verfahren der jeweiligen Airline.

Diese Unterscheidung ist mehr als Wortwahl. Beim Ausbildungsweg wird beurteilt, ob du voraussichtlich eine anspruchsvolle Pilotenschulung erfolgreich absolvieren kannst. Beim Ready Entry geht es zusätzlich um vorhandene Lizenzen, Flugerfahrung, operative Kompetenz und die Eignung für eine konkrete Arbeitgeberrolle. Anforderungen und Anrechnungen können sich je Ausschreibung ändern.

Beginne deshalb nicht mit einer beliebigen Aufgabensammlung, sondern mit einer Wegentscheidung. Der Lufthansa-Pilotentest-Trainer bündelt trainierbare kognitive Grundlagen; er ersetzt weder das offizielle DLR-Angebot noch die Informationen der jeweiligen Airline.

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Fit für deinen Einstellungstest?

Vier Aufgabentypen, die den meisten Bewerbern Probleme bereiten. Löse sie in Ruhe — die Lösungen siehst du erst, wenn du die Auswertung anzeigst.

1

Matrizen

Große Matrix vervollständigen

Welche Figur (A–H) vervollständigt die Matrix?

2

Zahlenreihen

Wechselreihe fortsetzen

Welche Zahl setzt die Reihe fort?

7 · 100 · 10 · 92 · 16 · 76 · 28 · ?

3

Räumliches Denken

Würfelnetz zuordnen

Welcher Würfel lässt sich aus dem abgebildeten Netz falten?

4

Textaufgabe

Mehrstufige Rechenaufgabe

Ein Wasserbehälter wird von Pumpe A allein in 6 Stunden gefüllt, von Pumpe B allein in 4 Stunden. Beide starten gleichzeitig. Nach 1,5 Stunden fällt Pumpe A aus, Pumpe B läuft weiter. Wie lange dauert es insgesamt, bis der Behälter voll ist?

0 von 4 Aufgaben beantwortet

Weg 1: Pilotenausbildung über die European Flight Academy

Für die EFA-Ausbildung in Deutschland beschreibt die Academy einen zweistufigen Auswahlprozess. Zuerst absolvierst du beim DLR eine computergestützte Zertifikatsuntersuchung. Mit dem geforderten Rating und den formalen Unterlagen bewirbst du dich anschließend bei der EFA. Danach folgt das Lufthansa Group Assessment.

Die DLR-Stufe betrachtet unter anderem Mathematik, Technik, Englisch, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Raumvorstellung, Psychomotorik und Mehrfacharbeit. Das Zertifikat selbst enthält laut DLR keine Auswahlentscheidung. Die EFA legt fest, welches Rating sie für ihre Bewerbung verlangt.

Im zweiten Schritt möchte die EFA Persönlichkeit und soziale Kompetenzen kennenlernen. Offiziell genannt werden Interviews, Gruppenübungen, psychomotorische Fähigkeiten und Berufsmotivation. Das Verfahren kann in Hamburg bei Interpersonal oder in Zürich beim SWISS Flight Crew Assessment Center stattfinden. Nach erfolgreicher Auswahl folgt noch die flugmedizinische Tauglichkeit, bevor ein Schulungsvertrag abgeschlossen werden kann.

Wichtig: Eine erfolgreiche Auswahl ist eine Zulassung zur Ausbildung, kein garantierter Arbeitsvertrag bei einer bestimmten Airline. Die EFA erklärt, dass Absolventinnen und Absolventen sich nach der Schulung auf freie Cockpitstellen bewerben können. Berücksichtige diese Trennung bei Finanzierung und Karriereplanung.

Weg 2: Schweizer Ausbildungsroute und SPHAIR

Für die Schulung in der Schweiz veröffentlicht die EFA einen verwandten, aber nicht völlig identischen Ablauf. Neben einem geeigneten DLR-Zertifikat kann unter bestimmten Voraussetzungen ein SPHAIR-Zertifikat anerkannt werden. Entscheidend sind die aktuelle EFA-Seite, Staatsangehörigkeit, Alter, Empfehlungsart und Gültigkeit des Zertifikats.

Nach der Grundauswahl kann für Perspektiven bei SWISS oder Edelweiss ein Pre-Airline-Fit relevant sein. Die EFA beschreibt dabei je nach Voraussetzungen ein ergänzendes Gespräch mit airlinespezifischen Inhalten und eine Simulatorübung. Auch hier gilt: Anrechnung bedeutet nicht, dass alle weiteren Stufen entfallen.

Wer SPHAIR erwägt, sollte nicht nur nach „leichter oder schwerer als DLR“ fragen. SPHAIR ist eine staatlich beauftragte Schweizer Eignungsabklärung mit eigener Zielgruppe, eigenem Screening und Flugkurs. Das DLR-Zertifikat ist eine computerbasierte psychologische Untersuchung. Beide Dokumente haben unterschiedliche Entstehung und Verwendung.

Weg 3: Ready Entry bei einer Lufthansa-Group-Airline

Ready Entry richtet sich an bereits lizenzierte Cockpitbewerbende. Lufthansa City Airlines dokumentiert in einer offiziellen Bewerberinformation beispielsweise eine dreistufige Auswahl über Interpersonal: Basic Qualification, Screening und Corporate Qualification. Dabei können innerhalb definierter Grenzen bereits absolvierte Stufen von Eurowings, Discover oder anderen genannten Gruppengesellschaften berücksichtigt werden.

Die Basic Qualification prüft kognitive Grundlagen. Im Screening stehen fliegerische beziehungsweise simulatornahe Fähigkeiten im Vordergrund. Die Corporate Qualification betrachtet psychologische Eignung und Unternehmenspassung. Welche Stufe eine Bewerberin tatsächlich benötigt, entscheidet die konkrete Ausschreibung unter Berücksichtigung von Lizenz, Erfahrung und bereits anerkannten Verfahren.

Vermeide die Annahme, ein DLR-Zertifikat aus dem Ausbildungsweg ersetze automatisch ein Ready-Entry-Verfahren. Ebenso darf eine Anrechnung zwischen bestimmten Gruppengesellschaften nicht auf jede Lufthansa-Group-Airline übertragen werden. Nutze nur die Liste und Fristen in der aktuellen Stelleninformation.

Welcher Weg passt zu deiner Ausgangslage?

Noch keine Berufspilotenlizenz

Prüfe Flugschulprogramme, Finanzierung, Ausbildungsort und Auswahlbedingungen. Die EFA ist eine Möglichkeit, nicht die allgemeine Definition von Pilotenausbildung. Vergleiche Kosten, Lizenzmodell, Rücktrittsbedingungen und berufliche Anschlussoptionen. Eine starke Marke ersetzt keine persönliche Finanz- und Risikoprüfung.

Ausbildung begonnen oder Lizenz in Aussicht

Kläre, ob dein Ziel Ready-Entry-Erfahrung verlangt und welche Lizenz zum Bewerbungszeitpunkt vorliegen muss. „Kurz vor Abschluss“ ist nicht automatisch gleichbedeutend mit erfüllten Mindestanforderungen. Stelle Fristen, Medical und Dokumente gegenüber.

Lizenzierte Pilotin oder lizenzierter Pilot

Lies die konkrete Cockpitausschreibung. Prüfe Gesamtflugzeit, Musterberechtigung, Lizenzstaat, Sprachlevel, Medical, Hintergrundnachweise und mögliche Anerkennung früherer Auswahlstufen. Bereite dich neben kognitiven Tests auf Simulator, Interview und berufliche Entscheidungen vor.

Wechsel innerhalb einer Airline-Gruppe

Verlasse dich nicht auf Hörensagen zu „Konzernanerkennung“. Eine offizielle Information kann Stufen, Gesellschaften und Zeitfenster genau benennen. Lass dir im Zweifel schriftlich bestätigen, was für deine Bewerbung gilt.

Die kognitiven Grundlagen vorbereiten

Mathematik, Technik und Englisch

Wiederhole Brüche, Prozentrechnung, Dreisatz, Einheiten, Formelumstellung und grundlegende technische Prinzipien. Trainiere mit Zeitlimit erst, wenn der Lösungsweg sicher ist. Englisch übst du über sachliche Luftfahrt- und Alltagstexte, Hörverständnis und klare Kommunikation. Lerne keine langen Musterantworten.

Aufmerksamkeit und Mehrfacharbeit

Übe stabile Prioritäten. Beginne mit einer Hauptaufgabe und ergänze eine Nebenanforderung. Werte getrennt aus, ob du Signale übersehen, Regeln verwechselt oder nach einem Fehler übersteuert hast. Multitasking ist keine möglichst hohe Geschwindigkeit, sondern kontrollierte Ressourcenverteilung.

Raumvorstellung und Merkfähigkeit

Nutze bei räumlichen Aufgaben feste Referenzen und führe Rotationen einzeln aus. Bei Merkaufgaben helfen Gruppierung, Bilder und strukturierter Abruf. Variiere Material, damit du keine bestimmte Darstellungsform auswendig lernst.

Psychomotorik

Steuerungsaufgaben profitieren von Ruhe, kleinen Korrekturen und entspannter Körperhaltung. Übe nicht stundenlang bis zur Ermüdung. Kurze, regelmäßige Einheiten mit Rückmeldung sind sinnvoller.

Assessment, Interview und Gruppenaufgabe

Im persönlichen Assessment zählt nicht die perfekte Pilotenrolle aus dem Internet. Beobachtbar sind Kommunikation, Selbstreflexion, Teamarbeit, Umgang mit Unsicherheit und Motivation. Sammle reale Beispiele aus Schule, Studium, Beruf, Sport oder Ehrenamt.

Für ein kompetenzbasiertes Beispiel beschreibst du Situation, Aufgabe, eigene Handlung und Ergebnis. Ergänze, was du heute anders machen würdest. Eine glaubwürdige Fehlergeschichte zeigt Verantwortung und Lernen; eine konstruierte „Schwäche, die eigentlich eine Stärke ist“ bleibt oberflächlich.

In Gruppenaufgaben strukturierst du das Ziel, hörst zu, sprichst ruhigere Personen an und hältst Zeit sowie Kriterien sichtbar. Dominanz ist ebenso riskant wie vollständige Passivität. Wenn sich Informationen widersprechen, benenne den Konflikt und schlage eine Entscheidungsmethode vor.

Bereite deine Motivation differenziert vor. „Schon als Kind fliegen wollen“ kann der Anfang sein, beantwortet aber nicht, ob du Arbeitsrealität, Training, Verantwortung, Schichtsystem und wirtschaftliche Risiken verstanden hast.

Simulator und fliegerisches Screening für Ready Entry

Lizenzierte Bewerbende sollten das konkrete Briefing der Airline priorisieren. Ein Screening kann Standardverfahren, Crew Coordination, Instrumentenarbeit, Arbeitsbelastung und Entscheidungsverhalten beobachten. Der Flugzeugtyp, die Rolle und der erwartete Wissensstand ergeben sich aus der Einladung.

Trainiere Standard Operating Procedures nicht aus inoffiziellen Unterlagen einer fremden Airline. Nutze nur rechtmäßig verfügbare und für deinen Prozess relevante Dokumente. Im Simulator zeigt sich Professionalität auch darin, Fehler früh zu erkennen, klar zu kommunizieren und wieder in einen stabilen Zustand zurückzukehren.

Bei fehlender Typerfahrung ist transparentes Erwartungsmanagement wichtig. Frage, welche Vorbereitungsunterlagen bereitgestellt werden und welches technische Niveau vorausgesetzt wird. Vermeide kostspielige Simulatorbuchungen ohne klaren Bezug zum Verfahren.

Acht-Wochen-Plan nach Zielgruppe

Wochen 1 und 2: Route und Diagnose

Ordne deinen Weg ein, sammle offizielle Unterlagen und prüfe formale Voraussetzungen. Teste Mathematik, Englisch, Raumvorstellung, Merkfähigkeit und Konzentration. Lizenzierte Bewerbende ergänzen eine fliegerische Bestandsaufnahme.

Wochen 3 und 4: Grundlagen festigen

Schließe fachliche Lücken. Arbeite in kurzen Einheiten und führe ein Fehlerprotokoll. Beginne mit sechs echten Interviewbeispielen. Recherchiere Rolle, Ausbildungsmodell oder Zielairline aus Primärquellen.

Wochen 5 und 6: Kombination

Verbinde Aufgabenarten, übe Mehrfacharbeit und bearbeite längere Blöcke. Simuliere ein Interview und eine Gruppenaufgabe. Ready-Entry-Bewerbende trainieren briefingspezifische fliegerische Themen im erlaubten Rahmen.

Woche 7: Generalprobe

Führe eine realistische Testsitzung durch und werte sie am Folgetag aus. Probiere Technik, Kleidung, Anreise und Dokumentenablage. Formuliere Fragen zu Ausbildung, Vertrag oder Stelle.

Woche 8: stabilisieren

Keine hektischen Methodenwechsel. Wiederhole Schwachstellen, reduziere Gesamtumfang und sichere Schlaf. Prüfe kurz vor dem Termin nur offizielle Aktualisierungen.

Bewerbungs- und Finanzcheckliste

  • Ausbildungsweg und Ready Entry klar getrennt.
  • Aktuelle Ausschreibung und FAQ vollständig gelesen.
  • Lizenz-, Abschluss-, Sprach- und Staatsangehörigkeitsanforderungen geprüft.
  • DLR- oder SPHAIR-Nachweis nur dort eingeplant, wo er anerkannt wird.
  • Gültigkeits- und Wiederholungsregeln dokumentiert.
  • Medical zeitlich und finanziell berücksichtigt.
  • Ausbildungskosten, Lebenshaltung, Finanzierung und Rückzahlung unabhängig geprüft.
  • Keine Beschäftigungsgarantie aus einer Ausbildungszulassung abgeleitet.
  • Für Ready Entry Flugerfahrung und Musterberechtigung belegt.
  • Anrechnung früherer Auswahlstufen schriftlich geklärt.
  • Interview-, Gruppen- und gegebenenfalls Simulatorvorbereitung eingeplant.

Typische Fehlentscheidungen

Der häufigste Fehler ist eine Vorbereitung auf „Lufthansa“ ohne konkreten Zielweg. Dadurch vermischen Bewerbende DLR-Zertifikat, EFA-Assessment und Ready-Entry-Screening. Ein zweiter Fehler ist, aus einer älteren Erfahrungsbeschreibung aktuelle Aufgaben oder Sperrfristen abzuleiten.

Auch die Annahme, ein positives Ergebnis bedeute eine sichere spätere Anstellung, ist gefährlich. Ausbildung, Finanzierung und Arbeitsmarkt bleiben getrennte Entscheidungen. Lies Verträge vollständig und hole bei großen finanziellen Verpflichtungen unabhängige Beratung ein.

TestBooster ist unabhängig von Lufthansa, der Lufthansa Group, DLR, EFA und Interpersonal. Es gibt keine Garantie für Rating, Einladung, Ausbildungsplatz oder Einstellung. Medizinische Eignung beurteilen ausschließlich zuständige flugmedizinische Stellen.

Vertiefende Entscheidungshilfe

Ausbildung oder erst ein anderes Studium?

Die Entscheidung hängt von Reife, Finanzierung, Alternativplan und persönlicher Situation ab. Ein Studium ist keine formale Voraussetzung jedes Ausbildungswegs, kann aber Fachkenntnisse und ein berufliches Sicherheitsnetz bieten. Eine sofortige Ausbildung spart Zeit, bindet jedoch früher Kapital. Vergleiche nicht nur Starttermine, sondern ein Zehnjahresszenario mit günstiger, mittlerer und schwieriger Entwicklung.

Wie vergleiche ich Flugschulen fair?

Nutze dieselben Kriterien: Lizenzziel, behördliche Genehmigung, Ausbildungsort, enthaltene Leistungen, Zusatzkosten, Flottenverfügbarkeit, Instructor-Betreuung, Vertragsrücktritt, Finanzierung und dokumentierte Anschlusswege. Marketingversprechen und Alumni-Beispiele sind keine Garantie. Bitte um schriftliche Unterlagen und lies Verträge vor Zahlung.

Wann sollte ich ein Medical machen?

Folge der Prozessvorgabe deines Programms. Wenn gesundheitliche Zweifel bestehen, kann eine frühe fachliche Abklärung finanzielles Risiko reduzieren. Nur ein anerkanntes aeromedical center beziehungsweise die zuständige flugmedizinische Person kann verbindlich beurteilen. Verändere Medikamente oder Behandlungen niemals eigenständig für eine Auswahl.

Darf ich mich parallel bewerben?

Das hängt von Bedingungen, Sperrfristen und deiner Organisation ab. Dokumentiere jeden Prozess und beantworte Fragen zu früheren Auswahlstufen ehrlich. Parallele Bewerbungen können Optionen schaffen, führen aber zu Termin-, Kosten- und Vorbereitungsbelastung. Priorisiere Wege, die du tatsächlich annehmen würdest.

Wie bereite ich mich auf Rückfragen zur Motivation vor?

Baue eine Entscheidungskette: Berufsrealität verstanden, eigene Stärken belegt, Belastungen reflektiert, Ausbildungsweg verglichen, Finanzierung geplant. Zu jedem Punkt brauchst du ein konkretes Beispiel oder eine überprüfte Quelle. So bleibt die Antwort auch bei Nachfragen stabil.

Was ist ein sinnvoller Plan B?

Ein Plan B ist keine mangelnde Motivation. Er zeigt Risikokompetenz. Er kann ein verwandtes Studium, eine technische Ausbildung, einen späteren Bewerbungszeitpunkt oder eine andere Luftfahrtrolle enthalten. Formuliere, welche Kriterien eine Neuentscheidung auslösen und wie du erworbene Fähigkeiten weiter nutzt.

Finale Generalprobe für deinen gewählten Weg

Stelle sieben Tage vor dem Termin einen halben Auswahlablauf nach. Für den Ausbildungsweg kombinierst du einen kognitiven Block, eine kurze psychomotorische Einheit und ein Interview. Für Ready Entry ersetzt du einen Teil durch das offiziell gebriefte Simulator- oder Operationsszenario. Die Generalprobe muss nicht geheimen Originalaufgaben ähneln; sie prüft Übergänge, Ausdauer und Organisation.

Am Folgetag wertest du getrennt aus: fachliche Fehler, Strategiefehler, Kommunikation und Tagesorganisation. Ändere danach höchstens zwei Punkte. Ein vollständiger Methodenwechsel in der letzten Woche erhöht Unsicherheit. Formuliere schließlich in zwei Minuten, welchen Weg du gewählt hast, warum er zu deiner Ausgangslage passt und welche Risiken du bewusst berücksichtigt hast. Diese klare Entscheidung ist hilfreicher als eine lange Liste aus Airlinefakten.

Offizielle Quellen

Häufige Fragen

Wie läuft das Verfahren bei Lufthansa Pilotentest ab?

Die konkrete Reihenfolge und Ausgestaltung hängt von Laufbahn, Arbeitgeber, Standort und aktueller Ausschreibung ab. Maßgeblich sind immer die persönliche Einladung und die Angaben des Arbeitgebers oder Testveranstalters. Der Ratgeber ordnet die typischen Stationen ein und zeigt, wie du sie strukturiert vorbereitest.

Wie lange sollte ich mich vorbereiten?

Plane möglichst mehrere Wochen ein. Starte mit einer Standortbestimmung, trainiere die Grundlagen und übe die Aufgabenarten danach auch unter realistischem Zeitdruck.

Sind die genannten Aufgaben und Anforderungen verbindlich?

Nein. Verfahren können geändert oder individuell kombiniert werden. Verbindlich sind ausschließlich die aktuelle Ausschreibung, die Hinweise des Arbeitgebers oder Testveranstalters und deine Einladung. Zahlen und Grenzwerte solltest du vor der Bewerbung dort nochmals prüfen.

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