Ausbildung & Lehre

Tourismuskaufleute: Auswahlverfahren und Vorbereitung

Tourismuskaufleute: Bewerbung und mögliche Auswahlbausteine prüfen, Reisekosten und Kundenwünsche in eigenen Übungen lösen und das Gespräch vorbereiten.

11 Min. Lesezeit Aktualisiert am 13. Oktober 2026

Drei Frauen besprechen Unterlagen an einem Tisch im Flughafenterminal.

Für eine Bewerbung als Tourismuskaufmann oder Tourismuskauffrau sind Beratung, Organisation und kaufmännisches Denken wichtiger als eine möglichst lange Liste eigener Reiseziele. Welches Auswahlverfahren ein Ausbildungsbetrieb verwendet, musst du anhand seines Angebots klären. Dieser Ratgeber verbindet Berufsorientierung, Bewerbungscheck und eigene Übungen zu Reisekosten und Kundenwünschen. Das Vorbereitungsangebot für Tourismuskaufleute ist ein kommerzielles Angebot von TestBooster. TestBooster ist ein unabhängiges Vorbereitungsangebot und keine Behörde und kein Arbeitgeber; die Inhalte bilden keine verbindliche Prüfung ab.

Beispielaufgaben · Kostenlos & ohne Anmeldung

Fit für deinen Einstellungstest?

Vier Aufgabentypen, die den meisten Bewerbern Probleme bereiten. Löse sie in Ruhe — die Lösungen siehst du erst, wenn du die Auswertung anzeigst.

1

Matrizen

Große Matrix vervollständigen

Welche Figur (A–H) vervollständigt die Matrix?

2

Zahlenreihen

Wechselreihe fortsetzen

Welche Zahl setzt die Reihe fort?

7 · 100 · 10 · 92 · 16 · 76 · 28 · ?

3

Räumliches Denken

Würfelnetz zuordnen

Welcher Würfel lässt sich aus dem abgebildeten Netz falten?

4

Textaufgabe

Mehrstufige Rechenaufgabe

Ein Wasserbehälter wird von Pumpe A allein in 6 Stunden gefüllt, von Pumpe B allein in 4 Stunden. Beide starten gleichzeitig. Nach 1,5 Stunden fällt Pumpe A aus, Pumpe B läuft weiter. Wie lange dauert es insgesamt, bis der Behälter voll ist?

0 von 4 Aufgaben beantwortet

Berufsbild für Privat- und Geschäftsreisen

Die vollständige Berufsbezeichnung lautet Tourismuskaufmann beziehungsweise Tourismuskauffrau, ergänzt um Kaufmann beziehungsweise Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung nennt Beratung und Vermittlung, Reiseplanung, Preisermittlung, Buchungssysteme und Kommunikation auch in einer Fremdsprache als Teile des Ausbildungsprofils. Als Tätigkeitsfelder beschreibt es unter anderem Reisebüros, Reiseveranstalter und Geschäftsreisemanagement.

Für deine Orientierung kannst du einen Reiseauftrag in vier Fragen gliedern: Was möchte der Kunde, welche Leistungen werden benötigt, welche Bedingungen gelten und wie wird der Vorgang abgewickelt? Ein persönlicher Urlaub liefert nur einen kleinen Ausschnitt dieses Berufs. Die kaufmännische Tätigkeit verlangt auch, Angebote zu prüfen, Informationen zu ordnen und Fragen verständlich zu beantworten.

Prüfe auf der offiziellen Website des Ausbildungsbetriebs, welche Kundengruppen und Leistungen im Mittelpunkt stehen. Ein Geschäftsreiseangebot kann andere praktische Schwerpunkte haben als ein Reisebüro für Privatkunden. Daraus folgt noch kein anderer verbindlicher Eingangstest; es hilft dir aber beim Berufsvergleich und bei der Motivation. Frage bei Bedarf, welche Bereiche du in der Ausbildung kennenlernen wirst.

Die beruflichen Fachkenntnisse werden während der Ausbildung vermittelt. Du musst nicht vor dem Einstieg sämtliche Zielgebiete, Buchungssysteme oder rechtlichen Regeln beherrschen. Konkrete Vorkenntnisse sind in der Ausschreibung zu prüfen. Interesse an Sprachen, Organisation und Kundenbedarf lässt sich mit eigenen Erfahrungen zeigen, ohne bereits Berufspraxis zu behaupten.

Für einen verwandten Verkehrskontext kannst du den Ratgeber zur Luftverkehrsausbildung lesen. Eine andere Form von Kundenbetreuung erläutert der Ratgeber zu Verkehrsservice-Situationen. Diese Beiträge behandeln eigene Berufe und bestätigen keinen Auswahlablauf für Tourismuskaufleute. Nutze sie, um Unterschiede sichtbar zu machen, nicht um alle Reise- und Verkehrsberufe gleichzusetzen.

Bewerbung und Voraussetzungen am konkreten Angebot prüfen

Lege pro Stelle eine Übersicht mit Betrieb, genauer Berufsbezeichnung, Standort, Kennziffer, Beginn und Bewerbungsweg an. Abschlussanforderungen, Sprachkenntnisse, Bewerbungsfrist, Dokumente und Ansprechperson sind in der Ausschreibung zu prüfen. Es gibt hier keinen belegten gemeinsamen Stichtag oder eine einheitliche Unterlagenliste für die gesamte Branche.

Lies die Anzeige in zwei Schritten. Zuerst markierst du formale Bedingungen. Danach suchst du die beschriebenen Aufgaben und erwünschten Stärken. Überlege, welche du belegen kannst. Wenn eine Fremdsprache genannt wird, beschreibe deinen tatsächlichen Lern- und Anwendungsstand. Ein Aufenthalt im Ausland kann relevant sein, sagt aber allein noch nichts darüber aus, welche berufliche Kommunikation du sicher beherrschst.

Ordne Lebenslauf, geforderte Zeugnisse und passende Nachweise. Ob ein Anschreiben, Praktikumsbescheinigungen oder zusätzliche Anlagen erforderlich sind, ist in der Ausschreibung zu prüfen. Bei einer Erfahrung mit Organisation beschreibst du deinen eigenen Beitrag. Vielleicht hast du Termine abgestimmt, Preise gesammelt oder Informationen für eine Gruppe aufbereitet. Vermeide vertrauliche Kundendaten und fremde Buchungsunterlagen als ungeprüfte Arbeitsproben.

Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt, Anforderungen und Modalitäten einer Stellenanzeige zu prüfen. Kontrolliere deshalb vor dem Absenden Portal, ausgewählte Stelle und Dateien. Sind die Unterlagen lesbar und aktuell? Ist die Bewerbung übermittelt? Bewahre die Bestätigung auf. Für mehrere Angebote passt du deinen Betriebsbezug an. Ein Text, der nur von Fernreisen handelt, passt nicht automatisch zu Geschäftsreiseorganisation.

Offene Fragen richtest du an den offiziellen Ausbildungskontakt. Kontaktdaten und Zuständigkeit sind in der Ausschreibung zu prüfen. Eine konkrete Nachricht nennt Kennziffer, vorhandene Information und die benötigte Auskunft. Wenn eine Sprachangabe unklar ist, frage nach dem erwarteten Nachweis. Die zuständige Stelle kann den Bedarf für dieses Angebot erklären; ein allgemeiner Ratgeber kann ihn nicht festlegen.

Notiere nach einer Einladung Termin, Format, Hilfsmittel und offene Fragen. Halte die Ausschreibung zusammen mit der Einladung bereit. So vermischst du keine Bedingungen verschiedener Unternehmen oder Jahrgänge, wenn du dich parallel bewirbst.

Mögliche Auswahlbausteine und passende Lernfelder

Ein Betrieb kann einen Online- oder schriftlichen Test, ein Gespräch, eine Gruppenaufgabe, Präsentation oder ein Assessment einsetzen. Eine eigene Beratungssituation ist ebenfalls als Übungsformat denkbar. Das sind mögliche Bausteine, kein bestätigter allgemeiner Ablauf. Konkrete Themen, Dauer, Reihenfolge und Hilfsmittel sind in der Ausschreibung beziehungsweise Einladung zu prüfen. Ein Sporttest oder eine Untersuchung ist nicht allein durch den Berufsname belegt.

Für die Grundvorbereitung sind Textverständnis, Zahlenarbeit, Informationsauswahl und verständliche Sprache sinnvoll. Bei einer Preisaufgabe musst du unterscheiden, ob ein Betrag je Person, je Nacht, je Zimmer oder einmalig für die Gruppe gilt. Erst danach kannst du addieren. Unterschiedliche Währungen benötigen einen ausdrücklich vorgegebenen Umrechnungskurs; ein selbst erinnerter Kurs wäre für ein Übungsproblem keine zuverlässige Grundlage.

Bei Kundenwünschen trennst du feste Vorgaben von verhandelbaren Vorlieben. Ein maximales Budget kann eine harte Grenze sein. Ein Wunsch nach einer bestimmten Ausstattung kann dagegen als bevorzugt bezeichnet werden. Du darfst ihn nicht ohne Rückfrage ignorieren, aber auch nicht automatisch zu einer zwingenden Bedingung machen. Eine passende Empfehlung nennt, was erfüllt ist und welche Abwägung nötig bleibt.

Sprachtraining kannst du mit kurzen selbst erstellten Nachrichten verbinden. Fasse eine Anfrage zusammen, erkläre eine offene Angabe und formuliere eine Rückfrage. Der Ratgeber zu Englisch im Luftverkehrstest bietet eine verwandte Lernperspektive; er belegt keine Sprachprüfung deines Reisebetriebs. Priorisiere die Sprachhinweise deiner konkreten Einladung.

Bei einem Onlinetest prüfst du Zugang, Browser und Kontakt bei Problemen. Für einen Termin vor Ort klärst du die Anreise und mitzubringende Dokumente. Übe zunächst verständliche Lösungen ohne Zeitdruck. Selbst gewählte Übungszeiten helfen später beim Arbeitsrhythmus, sind aber keine behauptete Testdauer oder Bestehensvorgabe.

Zwei eigene Übungen zu Kosten und Kundenwünschen

Übung 1: Bezugsgrößen, Währung und Budget zusammenführen – eigene Übung, keine Originalaufgabe. Für eine erfundene Gruppenreise mit drei Personen gelten diese vollständigen Lernpreise: Unterkunft 40 Rechnungseinheiten je Person und Nacht, zwei Nächte; einmaliger Transfer für die gesamte Gruppe 60 Rechnungseinheiten; eine Aktivität 15 Euro je Person. Der vorgegebene Übungskurs beträgt 1 Rechnungseinheit = 0,80 Euro. Wie hoch sind die Gesamtkosten in Euro? Wie viele zusätzliche ganze Nächte sind bei einem Gesamtbudget von 500 Euro höchstens möglich? Zusätzliche Nächte verändern ausschließlich die Unterkunftskosten; es gibt keine weiteren Kosten.

Zuerst berechnest du die Unterkunft in Rechnungseinheiten: 3 Personen × 2 Nächte × 40 = 240 Rechnungseinheiten. Der Transfer wird nur einmal für die Gruppe berechnet. Zusammen entstehen 240 + 60 = 300 Rechnungseinheiten. Mit dem vorgegebenen Kurs ergibt das 300 × 0,80 Euro = 240 Euro.

Die Aktivität ist bereits in Euro angegeben. Für drei Personen beträgt sie 3 × 15 = 45 Euro. Diesen Betrag addierst du erst nach der Umrechnung: 240 + 45 = 285 Euro Gesamtkosten. Die Kontrolle kann getrennt erfolgen: Unterkunft 192 Euro, Transfer 48 Euro, Aktivität 45 Euro; zusammen wieder 285 Euro.

Vom Budget bleiben 500 − 285 = 215 Euro. Eine weitere Nacht für alle drei Personen kostet 3 × 40 × 0,80 = 96 Euro. Somit sind höchstens zwei zusätzliche ganze Nächte möglich: 215 ÷ 96 liegt zwischen zwei und drei. Die Kontrolle ergibt 285 + 2 × 96 = 477 Euro; drei zusätzliche Nächte würden 573 Euro kosten und das Budget überschreiten. Du musst abrunden, weil nur ganze zusätzliche Nächte erlaubt sind.

Der entscheidende Schritt ist, jede Angabe an ihre Bezugsgröße zu binden. Der Transfer wird nicht mit Personen oder Nächten multipliziert. Die Aktivität wird nicht erneut umgerechnet, weil sie bereits in Euro steht. Die Rechnungseinheit und sämtliche Preise sind erfunden. Die Übung enthält weder einen aktuellen Wechselkurs noch ein echtes Reiseangebot, eine Preisprognose oder eine Aussage über reale Gebühren.

Übung 2: Harte Vorgaben und Wünsche unterscheiden – eigene Übung, keine Originalaufgabe. Eine fiktive Kundin nennt drei Bedingungen: Die Reise muss innerhalb ihres vorgegebenen Budgets bleiben, sie muss am genannten Rückreisetag enden, und ein Hotel am Strand wäre ihr besonders lieb. Die letzten beiden Formulierungen sind bewusst unterschiedlich. Angebot A hält Budget und Rückreisetag ein, liegt aber im Ortszentrum. Angebot B bietet Strandlage und passt ins Budget, endet jedoch einen Tag später. Angebot C bietet Strandlage und richtigen Rückreisetag, überschreitet aber das Budget. Welches Angebot kommt unter den festen Vorgaben infrage, und was musst du vor einer Empfehlung noch klären?

Zuerst kennzeichnest du die festen Vorgaben: Budget und Rückreisetag müssen eingehalten werden. Strandlage ist eine ausdrücklich bevorzugte Eigenschaft. B scheidet wegen des falschen Rückreisetags aus. C scheidet wegen der Budgetüberschreitung aus. A erfüllt die beiden festen Vorgaben, erfüllt aber den Wunsch nach Strandlage nicht.

Eine passende Schlussfolgerung lautet: „Unter den genannten festen Vorgaben kommt A infrage. Vor einer Empfehlung kläre ich, ob die Lage im Ortszentrum akzeptabel ist oder ob weitere Angebote gesucht werden sollen.“ Du darfst A nicht einfach als vollständig passend bezeichnen. Der nicht erfüllte Wunsch bleibt eine relevante Information, obwohl er keine harte Ausschlussbedingung ist.

Ebenso wäre es falsch, B allein wegen der attraktiven Lage zu empfehlen und den Rückreisetag stillschweigend zu verschieben. Die Aufgabe erlaubt keine Änderung der festen Bedingungen. Der Lösungsweg besteht aus Filtern nach Muss-Vorgaben und anschließender Klärung der verbleibenden Abwägung. Die Übung enthält keinen tatsächlichen Reisevertrag und stellt keine Aussage über reale Buchungsrechte dar.

Gespräch: Beratung und Organisation konkret zeigen

Eigene Trainingsfragen können lauten: Warum Tourismuskaufleute? Welche Aufgaben des Betriebs interessieren dich? Wie vergleichst du Reiseangebote? Was machst du bei widersprüchlichen Kundenwünschen? Wann hast du Informationen für andere verständlich aufbereitet? Diese Fragen sind kein offizieller Fragenkatalog des Ausbildungsbetriebs.

Eine nachvollziehbare Motivation verbindet Tätigkeiten und Erfahrung. Wenn dich Planung interessiert, beschreibe eine Situation, in der du mehrere Termine oder Kosten abgestimmt hast. Wenn dich Beratung anspricht, erzähle, wie du den Bedarf einer Person erfragt hast. Persönliche Reiseerfahrungen können den Einstieg liefern, sollten aber nicht die einzige Begründung bleiben.

Baue dein Beispiel mit Ausgangslage, Aufgabe, Handlung und Ergebnis auf. Erkläre, welche Angaben du gesammelt, welche Bedingungen du geprüft und welche Entscheidung du vorgeschlagen hast. Nenne deinen eigenen Anteil. Wenn etwas nicht funktioniert hat, beschreibe die Korrektur und den Lernpunkt. Ein kleines ehrliches Beispiel ist leichter zu beurteilen als ein erfundener vollständiger Reiseplan für eine große Gruppe.

Übe, eine Einschränkung verständlich zu benennen. „Dieses Angebot erfüllt Budget und Termin; zur Lage möchte ich noch Ihren Wunsch klären“ zeigt eine klare Abwägung. Vermeide sichere Zusagen zu Verfügbarkeit oder Preis, wenn dafür kein bestätigter Stand vorliegt. In einem Gespräch darfst du offen erklären, welche Information du vor einer verbindlichen Antwort prüfen würdest.

Eigene Fragen können Ausbildungsbereiche, Betreuung und verwendete Arbeitsabläufe betreffen. Nach dem Gespräch hältst du vereinbarte weitere Schritte fest. Zusätzliche Unterlagen, Aufgaben oder Rückmeldefristen ergeben sich aus der offiziellen Mitteilung. Eine freundliche Gesprächsatmosphäre ersetzt keine verbindliche Zusage.

Vier Wochen Vorbereitung mit einer Fehlerliste

Woche eins dient der Orientierung und Bewerbung. Lies die konkreten Angebote und notiere Unterschiede zwischen den Betrieben. Prüfe Dokumente und Fristen. Löse einfache Kostenaufgaben ohne Zeitdruck. Schreibe zu jedem Betrag, ob er je Person, Nacht oder Gruppe gilt. So erkennst du, ob ein Fehler aus dem Rechnen oder aus dem Bezug entsteht.

In Woche zwei übst du gemischte Informationen. Rechne mit ausdrücklich vorgegebenen Kursen und mehreren Mengenbezügen. Prüfe anschließend die Gesamtsumme über einen zweiten Weg. Bearbeite Kundenfälle mit Muss-Bedingungen und Wünschen. Erkläre zu jeder Empfehlung, welche Vorgabe erfüllt und welcher Punkt noch offen ist.

Woche drei verbindet Sprache und Gespräch. Bereite Motivation und zwei tatsächliche Erfahrungen vor. Formuliere kurze Rückfragen zu unklaren Anfragen. Eine vertraute Person kann testen, ob deine Antwort verständlich und vollständig ist. Trainiere bei Bedarf eine Fremdsprache passend zu den konkreten Hinweisen, ohne ein unbelegtes Testformat anzunehmen.

In Woche vier richtest du dich nach der Einladung. Übe zusammenhängende Blöcke mit selbst gewählter Dauer und kontrolliere Hilfsmittel, Zugang oder Anreise. Wiederhole zuerst deine häufigsten Fehler. Spezialthemen sind nur sinnvoll, wenn sie zu bestätigten Hinweisen oder klaren Grundlagenlücken passen.

Die Fehlerliste enthält Aufgabe, übersehene Bezugsgröße, richtigen Ansatz und Kontrollfrage. Beispiele: „Transfer dreimal gerechnet – ist der Preis für die Gruppe?“ Oder: „Wunsch als Muss gelesen – welche Formulierung ist verbindlich?“ Wiederhole schwierige Fälle nach einigen Tagen ohne Musterlösung. Prüfe auch den Antwortsatz: Er muss die Zahl oder Entscheidung mit der richtigen Einschränkung verbinden.

Quellen und Grenzen

Quellen geprüft am 13. Oktober 2026. Das Berufsprofil beschreibt Ausbildungsinhalte und Tätigkeitsfelder, keinen einheitlichen Auswahltest.

Häufige Fehler und Endcheckliste

Häufige Fehler sind die Gleichsetzung von privatem Reisen und beruflicher Organisation, eine Motivation ohne Betriebsbezug sowie unbestätigte Aussagen über den Test. Bei Rechnungen werden Preise je Person und Preise je Gruppe verwechselt. Bei Empfehlungen werden Wünsche über feste Vorgaben gestellt oder nicht erfüllte Wünsche verschwiegen.

Prüfe vor der Auswahl:

  • Du kennst die vollständige Berufsbezeichnung und den Schwerpunkt des Betriebs.
  • Anforderungen, Dokumente, Frist und Kontakt sind in der Ausschreibung geprüft.
  • Deine Motivation bezieht sich auf tatsächliche Tätigkeiten.
  • Auswahlbausteine, Hilfsmittel und Terminorganisation sind geklärt.
  • Kostenrechnungen trennen Mengenbezüge und Währungen.
  • Empfehlungen unterscheiden feste Bedingungen und verhandelbare Wünsche.
  • Eigene Beispiele zeigen deinen Beitrag und einen Lernpunkt.
  • Onlinezugang beziehungsweise Anreise sowie der Rückmeldeweg sind vorbereitet.

Wenn eine Angabe fehlt, benenne die konkrete Lücke. Eine passende Empfehlung entsteht aus geklärten Bedingungen und einer verständlichen Abwägung.

Häufige Fragen

Wie läuft das Verfahren bei Tourismuskaufmann / Tourismuskauffrau ab?

Die konkrete Reihenfolge und Ausgestaltung hängt von Laufbahn, Arbeitgeber, Standort und aktueller Ausschreibung ab. Maßgeblich sind immer die persönliche Einladung und die Angaben des Arbeitgebers oder Testveranstalters. Der Ratgeber ordnet die typischen Stationen ein und zeigt, wie du sie strukturiert vorbereitest.

Wie lange sollte ich mich vorbereiten?

Plane möglichst mehrere Wochen ein. Starte mit einer Standortbestimmung, trainiere die Grundlagen und übe die Aufgabenarten danach auch unter realistischem Zeitdruck.

Sind die genannten Aufgaben und Anforderungen verbindlich?

Nein. Verfahren können geändert oder individuell kombiniert werden. Verbindlich sind ausschließlich die aktuelle Ausschreibung, die Hinweise des Arbeitgebers oder Testveranstalters und deine Einladung. Zahlen und Grenzwerte solltest du vor der Bewerbung dort nochmals prüfen.

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