
Kaufleute für Mobilität und Verkehrsservice beraten Fahrgäste, verkaufen Fahrkarten und sorgen für Service an Bahnhof, im Zug oder im Kundencenter. Bis Juli 2026 hieß der Beruf Kaufmann für Verkehrsservice. 2024 wurden laut Statistischem Bundesamt bundesweit 351 neue Ausbildungsverträge in diesem Beruf geschlossen. Dieser Ratgeber zeigt dir die belegten Zahlen, welche Schulabschlüsse die neuen Azubis haben, wer ausbildet und worauf Betriebe achten.
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Vier Aufgabentypen, die den meisten Bewerbern Probleme bereiten. Löse sie in Ruhe — die Lösungen siehst du erst, wenn du die Auswertung anzeigst.
Matrizen
Große Matrix vervollständigen
Welche Figur (A–H) vervollständigt die Matrix?
Zahlenreihen
Wechselreihe fortsetzen
Welche Zahl setzt die Reihe fort?
7 · 100 · 10 · 92 · 16 · 76 · 28 · ?
Räumliches Denken
Würfelnetz zuordnen
Welcher Würfel lässt sich aus dem abgebildeten Netz falten?
Textaufgabe
Mehrstufige Rechenaufgabe
Ein Wasserbehälter wird von Pumpe A allein in 6 Stunden gefüllt, von Pumpe B allein in 4 Stunden. Beide starten gleichzeitig. Nach 1,5 Stunden fällt Pumpe A aus, Pumpe B läuft weiter. Wie lange dauert es insgesamt, bis der Behälter voll ist?
0 von 4 Aufgaben beantwortet
Das Wichtigste in Kürze
- 2024 gab es 351 neue Verträge, Ende 2024 waren 888 Azubis in Ausbildung. Die Zahlen beziehen sich noch auf den alten Berufsnamen.
- Der häufigste Schulabschluss der neuen Azubis ist der Realschulabschluss.
- Laut einer Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wurden 2016 rund 90 Prozent der Azubis im Konzern der Deutschen Bahn ausgebildet.
- Die Deutsche Bahn verlangt mindestens einen Hauptschulabschluss und Deutsch auf Niveau B2, die VGF Frankfurt mindestens einen guten Realschulabschluss.
- Bei der Deutschen Bahn bewirbst du dich online ohne Anschreiben.
Neue Verträge im Zeitverlauf
| Jahr | Neue Verträge | Quelle |
|---|---|---|
| 2008 | 441 | BIBB-Untersuchung 2018 |
| 2016 | 315 | BIBB-Untersuchung 2018 |
| 2018 | 276 | Statistisches Bundesamt |
| 2024 | 351 | Statistisches Bundesamt |
Die Werte des Statistischen Bundesamts sind auf Vielfache von drei gerundet. Alle Zahlen beziehen sich auf den Beruf Kaufmann für Verkehrsservice, der seit August 2026 Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice heißt.
Welche Schulabschlüsse die neuen Azubis haben
| Neue Verträge 2024 | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Realschulabschluss | 198 | rund 56 Prozent |
| Abitur oder Fachhochschulreife | 84 | rund 24 Prozent |
| Hauptschulabschluss | 66 | rund 19 Prozent |
| ohne Hauptschulabschluss | 3 | unter 1 Prozent |
| im Ausland erworben | 3 | unter 1 Prozent |
Rechenbeispiel: 198 von 351 haben einen Realschulabschluss. 198 geteilt durch 351 ergibt rund 0,56, also 56 Prozent.
Weitere Zahlen für 2024: 159 der 351 neuen Azubis waren Frauen, also rund 45 Prozent. 195 waren zu Beginn 19 Jahre oder jünger, das sind rund 56 Prozent.
Wer ausbildet
Laut BIBB arbeiten Kaufleute für Mobilität und Verkehrsservice in öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen, bei Verkehrsverbünden und bei Reiseveranstaltern. Der mit Abstand größte Ausbildungsbetrieb war laut der BIBB-Untersuchung die Deutsche Bahn: 2016 wurden nur rund 10 Prozent der Azubis außerhalb des Bahnkonzerns ausgebildet.
Bei der Deutschen Bahn gibt es für den Start 2027 Anzeigen in verschiedenen Bereichen, zum Beispiel am Bahnhof, im Fernverkehr, im Reisezentrum und im Regionalverkehr. Auch städtische Verkehrsbetriebe bilden aus, etwa die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF).
Voraussetzungen
Was ein Betrieb verlangt, steht in der Stellenanzeige. Zwei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich das sein kann:
- Deutsche Bahn: mindestens Hauptschulabschluss oder ein vergleichbarer ausländischer Abschluss, Deutsch mindestens auf Niveau B2.
- VGF Frankfurt: mindestens ein guter Realschulabschluss.
Die BIBB-Untersuchung, für die 2017 elf Betriebe befragt wurden, kam zu dem Ergebnis, dass der Schulabschluss in der überwiegenden Mehrheit dieser Betriebe kein Einstellungskriterium war. Außerhalb der Bahn gab es aber auch Betriebe, die Wert auf einen hohen Abschluss legten.
Worauf Betriebe achten
Laut der BIBB-Untersuchung erwarteten die befragten Betriebe vor allem:
- Interesse am Verkehrswesen oder am öffentlichen Nahverkehr
- eine kommunikative, offene Art
- Zuverlässigkeit
- Belastbarkeit und Stressresistenz
- interkulturelle Kompetenzen, insbesondere Sprachkenntnisse
- die Bereitschaft zu Schichtdienst und flexiblen Arbeitszeiten
Die Aussagen stammen aus dem Jahr 2017. Sie passen aber zu den Inhalten der neuen Verordnung, die Kommunikation, Fremdsprachen und Deeskalation stärker betont.
Bewerbung, Test und Gespräch
Bei der Deutschen Bahn bewirbst du dich online, ein Anschreiben brauchst du nicht. Für das Formular nennt die Bahn etwa 5 bis 15 Minuten, per Chatbot soll es noch schneller gehen. Danach folgen laut Bahn ein Telefoninterview oder ein Vorstellungsgespräch. Die VGF erwartet Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse und lädt dann zu einem Einstellungstest ein, der in der Regel online stattfindet. Den genauen Ablauf beschreibt der Ratgeber Einstellungstest Mobilität und Verkehrsservice: Ablauf.
Im Gespräch geht es um deine Motivation und deinen Umgang mit Menschen. Bereite Antworten vor auf „Warum dieser Beruf?“, „Wie gehst du mit einem verärgerten Fahrgast um?“ und „Kannst du im Schichtdienst arbeiten?“. Beispiele für Kundensituationen stehen im Ratgeber Kundenservice-Aufgaben im Einstellungstest Verkehrsservice.
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Der Einstellungstest Mobilität und Verkehrsservice von TestBooster trainiert schon ab Basis Rechnen, Sprache, Logik, Aufmerksamkeit und Allgemeinwissen, dazu die Fachblöcke Verkehrsservice und Kundenservice. Ab Plus kommen editierbare Muster für Anschreiben und Lebenslauf, ein Leitfaden für die Bewerbung, Berufsenglisch und ein Videokurs zu Assessment und Vorstellungsgespräch dazu. Alle Aufgaben haben erklärte Lösungen. Du zahlst einmal, ohne Abo, und hast lebenslangen Zugang. Simulationen sind nicht enthalten. Es sind eigene Übungsaufgaben, keine Aufgaben eines Betriebs. Eine Zusage über dein Testergebnis gibt es nicht. Mehr findest du auf der Seite zum Einstellungstest Mobilität und Verkehrsservice.
Häufige Fragen
Welchen Schulabschluss brauche ich? Das legt der Betrieb fest. Die Deutsche Bahn verlangt mindestens einen Hauptschulabschluss, die VGF Frankfurt einen guten Realschulabschluss.
Wie viele Ausbildungsplätze gibt es? 2024 wurden 351 neue Verträge geschlossen, damals noch unter dem Namen Kaufmann für Verkehrsservice.
Wer bildet aus? Vor allem die Deutsche Bahn (2016 laut BIBB-Untersuchung rund 90 Prozent der Azubis), außerdem Verkehrsunternehmen wie die VGF Frankfurt. Beschäftigt werden Kaufleute laut BIBB auch bei Verkehrsverbünden und Reiseveranstaltern.
Brauche ich ein Anschreiben? Bei der Deutschen Bahn nicht. Andere Betriebe wie die VGF verlangen eines.
Muss ich im Schichtdienst arbeiten? Die Bereitschaft zu Schichtdienst und flexiblen Arbeitszeiten nannten die befragten Betriebe als Erwartung. Was genau gilt, steht in der Stellenanzeige.
TestBooster ist ein unabhängiger Anbieter und steht in keiner Verbindung zu Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünden oder der Deutschen Bahn. Die genannten Betriebe sind Beispiele aus öffentlich zugänglichen Angaben.